Noteinsatz für den mobilen LK-Leichtflüssigkeitsabscheider

Eigentlich sollte es bei den heutigen hohen Sicherheitsstandards nicht mehr vorkommen, aber es passierte doch. Durch eine fehlerhafte Pumpensteuerung wurden in einer Turnhalle einer Schule in der Eifel über 2000 l Heizöl aus dem Öltank in den Heizungskeller gepumpt.

Die für die Umwelt bestehende Gefahr war immens, da das Grundstück im Einzugsbereich zweier Trinkwassertalsperren lag. Zum Glück im Unglück konnte der hinzu gerufene lokal ansässige Bauunternehmer schnell einen auf einem Anhänger installierten LK-Leichtflüssigkeitsabscheider samt erforderlicher Pumpentechnik zur Verfügung stellen. So ließ sich ein größerer Schaden abwenden. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde der gesamte Heizungskellerboden entfernt und entsorgt. Schnell stand fest, dass eine Sanierung des Geländes über mehrere Jahre erforderlich sein würde.

Infolge des nahenden Winters musste der auf einem Anhänger provisorisch herbeigeholte Leichtflüssigkeitsabscheider schnellstens gegen eine stationäre frostgeschützte Dauereinrichtung ersetzt werden. Die Verantwortlichen waren sich einig, dass die Firma LK Metallwaren GmbH aus Schwabach, die schon beim mobilen Einsatz bewährte Technik liefern sollte. Parallel zur Fertigung bei LK Metall wurden im Keller als auch auf dem umgebenden Gelände der Turnhalle mehrere Pumpenschächte angelegt. Durch diese Maßnahme wurde das ins Felsgestein eingezogene Öl kontinuierlich mit einem in Richtung der Pumpensümpfe gerichteten Grundwasserstrom abgebaut werden. Bereits wenige Wochen nach dem Schadensfall lieferte und installierte LK Metall die entsprechende Pumpentechnik inklusive Steuerung sowie einen Leichtflüssigkeitsabscheider mit Koaleszenzstufe und vorgeschaltetem Schlammfang.

Grundwasserförderpumpe für Brunnen Nr. 2 und Nr. 3 mit nachgeschaltetem
Schamlammfang, Leichtflüssigkeitsabscheider und Koaleszenzstufe
Schlammfang mit nachgeschaltetem Koaleszenzabscheider