Lange Lebensdauer, hoher Wirkungsgrad
Wärmetauscher für Lackier- und Trocknungsprozesse

Lackier- und Trocknungsprozesse

Wärmetauscher und Anlage für die Prozesstechnik

Mit einem Spezialwärmetauscher und einer Kompaktanlage will LK Metall seinen Kunden im Bereich der Prozesstechnik eine energieeffiziente Anlagentechnik sowie kundenindividuelle Lösungen bieten.

Die Kompaktanlage PT und der Spezialwärmetauscher in drei Werkstoffkombinationen sind für den Einsatz in Lackier- und Trocknungsprozessen gedacht und bieten laut LK Metall Lösungen für verschiedene Branchen – von der Autoindustrie bis zur Galvanik.

Abhängig von den jeweiligen Anforderungen stehen die Brennkammern, wie der Hersteller mitteilt, in verschiedenen Werkstoffkombinationen aus hitze- beziehungsweise korrosionsbeständigem Edelstahl zur Verfügung. Der Heizleistungsbereich reiche von 40 bis 2000 kW.

Die Einsatzwärmetauscher der Baureihe LKVDE eigneten sich zum Einbau in vorhandene Gehäuse und seien sowohl in stehender als auch liegender Anordnung fertigbar. Die Standardausführung gewährleiste eine Aufheizung der Prozessluft von 60 K bei Ausblastemperaturen von bis zu 300 °C.

Die LKT-Einsatzwärmetauscher dienten zur Prozesswärmeerzeugung bei Ausblastemperaturen von bis zu 100 °C. Bei einer Aufheizung der Prozessluft von 35 K kämen die Brennkammern hauptsächlich in Lackier- und Trocknungsprozessen sowie Warmluftöfen zum Einsatz.

Im Bereich der Niedertemperaturprozesse mit kondensierendem Betrieb schließlich böten sich die Einsatzwärmetauscher der Baureihe LKNTS an. Bei niedrigen Ausblastemperaturen von etwa 25 °C würden sie in liegender Anordnung vor allem in Frischluftaggregaten eingesetzt. Der Wirkungsgrad dieser Baureihe betrage bis zu 92 %. Die einzelnen Brennkammern würden hinsichtlich Heiz- und Luftleistung auf den vorgegebenen Thermoprozess des Kunden abgestimmt, wodurch der Wirkungsgrad verbessert und eine lange Lebensdauer erzielt werden könne, heißt es.

Kombination aus mehreren Wärmeerzeugern
Auch in der Kompaktanlage LK-PT sind die Brennkammern verbaut. Die speziell für Lackier- und Trocknungsprozesse entwickelte Anlage besteht aus einem Zuluft-, einem Abluft- und einem Wärmeerzeugerteil. Abgedeckt werden damit laut Hersteller ein Leistungsspektrum von 4000 bis 65.000 m³/h Luftvolumenstrom sowie 40 bis 800 kW Heizleistung. Die verbauten Gehäuseteile seien in einer Stahlblechausführung für eine Ausblastemperatur von maximal 80 °C konzipiert. Durch die verwendeten einflutigen Hochleistungsradialventilatoren werde im Zusammenspiel mit Frequenzumformern sowie durch Einstellung der anlagenspezifischen Betriebspunkte ein niedriger Energieverbrauch gewährleistet. Eine pneumatisch angetriebene Umschaltklappe erlaube zudem das Umschalten zwischen den beiden möglichen Betriebszuständen – „Lackieren“ und „Trocknen“.

Alternativ könne man die Prozesswärme durch Einsatz von Gasflächenbrennern, Pumpenwarmwasser-Register oder Elektroheizregister erzeugen. Auch eine Kombination aus mehreren Wärmeerzeugern sei möglich, heißt es. Zum Beispiel ein Pumpenwarmwasser-Register als Vorwärmstufe und eine Brennkammer als nachgeschaltete Einheit. Der Einsatz von Plattenwärmetauschern oder Wärmerädern als vorgeschaltete Wärmerückgewinnungseinheit stelle eine weitere Option dar. Bei der Planung von Anlagen seien sowohl individuelle Komplettlösungen als auch Einzelleistungen umsetzbar. Die kundenspezifische Anlagenkonfiguration ermögliche in Verbindung mit einem hochwertigen Materialeinsatz lange Standzeiten der gesamten Anlagentechnik, so der Hersteller.

Ein Beitrag aus MM Maschinenmarkt
Redakteur: Rebecca Vogt

Die Kompaktanlagen wurden speziell für Lackier- und Trocknungsprozesse entwickelt.