Maximale Trennung von hochexplosiven Substanzen
Mobiler Leichtflüssigkeitsabscheider für Ölunfälle und Havarien

Mobiler Leichtflüssigkeitsabscheider

Schnell und effektiv bei Wasserverschmutzungen mit Öl

Der Leichtflüssigkeitsabscheider von LK ist die Basis für mobile Anlagenlösungen bei Unfällen.

Wenn es in der petrochemischen Industrie zu Ölunfällen oder Havarien kommt, bei denen mineralische Substanzen wie Öl, Benzin und andere Leichtflüssigkeiten das Wasser verunreinigen und damit die Umwelt belasten, dann ist Eile geboten.

Das verunreinigte Wasser muss schnell und sicher von den Substanzen getrennt werden. Hier ist ein mobiler Leichtflüssigkeitsabscheider eine effektive Lösung. Direkt vor Ort wird das verunreinigte Wasser von den Substanzen getrennt und dem Kreislauf wieder zugeführt. Gesetzliche Bestimmungen setzen hier eine Reinigung des Wassers von 99 % voraus. Hinzu kommt, dass von den mineralischen Substanzen eine Explosionsgefahr ausgehen kann. Auch hier sind Lösungen gefragt, die beim Trennen der Leichtflüssigkeiten eine Entzündung verhindern. Handelt es sich noch dazu um größere Mengen von verunreinigtem Wasser, kommen spezielle Leichtflüssigkeitsabscheider mit höheren Durchfluss-Kapazitäten zum Einsatz. Mit diesen Anforderungen wurde der Geschäftsbereich Wasseraufbereitung von LK Metall in Schwabach von einem mittelständischen Unternehmen für Umwelttechnik beauftragt, einen mobilen Leichtflüssigkeitsabscheider für zeitlich begrenzte Einsatzzwecke und Notfälle zu entwickeln.

Hochexplosive Stoffe sicher separieren
Die Lösung basiert auf den Leichtflüssigkeitsabscheider System H von LK Metall. Ausgestattet mit einem doppelten Abscheideraum und einer Koaleszenzstufe erreicht die Anlage einen max. Durchfluss von rund 180 m3 pro Stunde. Die Substanzen werden dabei nach dem mechanisch-physikalisch Prinzip getrennt. Nach einer kurzen Beruhigungsphase im ersten Abscheideraum trennt sich die Substanz vom Wasser und schwimmt nach oben. Über justierbare Ölüberläufe fließt das Öl in einen separaten Speicher mit einer Kapazität von 1,4 m3. Durch die Zuführung von Stickstoff im Bereich des Abscheiders, wird das Ausgasen der Substanzen verhindert und die Gefahr einer Entzündung ausgeschlossen. Das Abscheidersystem ist somit vorbereitet für den Einsatz im Ex-Bereich.

Kleinste Partikel werden vom Wasser getrennt
Die integrierte Koaleszenzstufe im zweiten Abscheideraum sorgt für die maximale Trennung der verbliebenen Rückstände im Wasser. In dieser Stufe setzen sich die Rückstände in Form kleinster Öltropfen an speziellen Füllkörpern ab. Die Öltropfen verbinden sich mit weiteren Ölpartikeln, lösen sich bei einer bestimmen Größe von den Füllkörpern und schwimmen auf. Das Wasser wird so um bis zu 99 % von den umweltschädlichen Substanzen gereinigt. Ein Nachlagebehälter nimmt das gereinigte Wasser auf, das später mit einer Austragspumpe dem Wasserkreislauf wieder zugeführt werden kann.

Verunreinigtes Wasser vor Ort reinigen
Durch die kompakte Bauweise kann der Leichtflüssigkeitsabscheider z.B. bei Ölunfällen mit einem LKW oder Anhänger an jeden Einsatzort gebracht werden. Kombiniert mit verschiedenen Peripheriegeräten wie beispielsweise einem Schlammfang zur Abscheidung von Festpartikeln, einem Pumpensumpf oder einer Steuerung mit Fernüberwachung, lässt sich die Anlage auf die individuellen Bedürfnisse erweitern.

 

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